Alles schwarz/weiß?

Nicht alles neu erfinden. Das Richtige konsequent einsetzen.

Ein eigenständiges Corporate Design braucht nicht zwangsläufig eine eigens entwickelte Schrift oder eine möglichst ungewöhnliche Farbe. Es braucht zuerst eine klare Idee, die zum Unternehmen passt. Unser eigener Auftritt zeigt, wie sich diese Idee mit bestehenden Gestaltungsmitteln umsetzen lässt.

Als Agentur für B2B und Industrie wollten wir sachlich, präzise und strukturiert auftreten. Deshalb stand am Anfang eine einfache Frage: Welche Gestaltung bringt dieses Selbstverständnis auf den Punkt?

Warum die DIN-Schrift zu uns passt

Für uns lag die Antwort nahe: eine DIN-Schrift als Hausschrift einer Industrieagentur. Ihre sachliche Form und die Verbindung zur industriellen Normung passen zu unserer Arbeit mit technischen Produkten und erklärungsbedürftigen Leistungen.

Wir mussten keine neue Schrift erfinden, um unsere Haltung auszudrücken. Die gestalterische Leistung liegt in der bewussten Auswahl und Anwendung: Schriftgrößen, Gewichtungen, Abstände und Zusammenspiel mit Bildern ergeben ein wiedererkennbares Ganzes.

Schwarz, Weiß und Silber mit einer Aufgabe

Unsere Farbwelt ist bewusst reduziert. Schwarz und Weiß schaffen Kontrast und Ordnung; Silber greift für uns die Materialwelt der Industrie auf. Kundenprojekte und ihre Bilder bekommen dadurch Raum. Die Gestaltung unterstützt die Inhalte, statt mit ihnen um Aufmerksamkeit zu konkurrieren.

Unser Name macht die Verantwortung persönlich. „B2B. Marken. Kommunikation.“ benennt den Schwerpunkt unserer Arbeit. Name, Sprache und Gestaltung folgen damit derselben Positionierung.

Ein Raster gibt Freiheit und Orientierung

Auch bei den Proportionen haben wir auf Bestehendem aufgebaut: Unser Gestaltungsraster orientiert sich an den vertrauten DIN-Papierformaten. Sie geben uns einen Ausgangspunkt für die Ordnung von Texten, Bildern und Flächen.

Das bedeutet nicht, ein Papierformat unverändert auf jede Website zu übertragen. Das Prinzip bleibt erkennbar, die Anwendung passt sich dem Medium an. Eine mobile Seite braucht andere Anordnungen als ein gedruckter Prospekt.

Was Industrieunternehmen daraus mitnehmen können

Vor einem neuen Corporate Design lohnt sich ein genauer Blick auf das Vorhandene. Welche Elemente passen zur Marke? Was funktioniert in Vertrieb und Alltag? Was ist unnötig kompliziert?

  • Positionierung klären: Welche Haltung und welchen Kundennutzen soll der Auftritt vermitteln?
  • Passendes bewahren: Bewährte Schriften, Farben oder Zeichen bewusst prüfen und weiterentwickeln.
  • Regeln festlegen: Anwendungen so definieren, dass Mitarbeitende und Partner damit arbeiten können.
  • Im Alltag testen: Auf Website, Präsentation und Verkaufsunterlage muss das System funktionieren.

Unser DIN-Ansatz ist eine passende Antwort für unsere Agentur. Für ein anderes Unternehmen kann eine ganz andere Gestaltung richtig sein. Einfachheit entsteht durch begründete Entscheidungen.

Corporate Design mit System entwickeln

Wie wir diese Überlegungen für Kunden in ein Erscheinungsbild, konkrete Anwendungen und einen Styleguide übersetzen, zeigen wir auf unserer Leistungsseite Corporate Design für B2B und Industrie.

Einordnung von Volker Weitkamp, Gründer von weitkamp marketing und B2B-Marketingexperte.
Aktualisiert am 21. September 2026.

Volker Weitkamp, B2B-Marketingexperte

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